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Was bedeutet Festzins bei einer Sparanlage?
Wenn bei einer Kapitalanlage von einem Festzins gesprochen wird, dann heißt das, dass über den gesamten Anlagezeitraum eine vertraglich konkret vereinbarte Guthabenverzinsung angeboten wird. Das heißt aber nicht, dass der Festzins über den Zeitraum der Geldanlage hinweg gleich bleiben muss. Auf dem deutschen Finanzmarkt sind derzeit auch Produkte zu bekommen, bei denen der Festzins mit dem Fortschreiten der Laufzeit von Jahr zu Jahr ansteigt. Die Bundesschatzbriefe sind ein gutes Beispiel dafür. Die Bundesregierung möchte mit steigenden Renditen einen Anreiz schaffen, dass sie der Sparer auch wirklich bis zum Ende der Laufzeit behält und nicht vorzeitig verkauft.
Bei einem Festzins Vergleich findet man heute auch den so genannten Banksparplan. Er lässt sich auch zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge sehr gut nutzen, denn er bietet nicht nur einen vertraglich vereinbarten Festzins, sondern kann auch im Rahmen der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge bezuschusst werden. Das gilt auch für die Verträge, bei denen ein Teil des Sparguthabens mit einem Festzins versehen wird und ein kleinerer Teil in eine spekulative Anlage wie beispielsweise einen Aktienfonds gegeben wird. Der Knackpunkt bei der Förderfähigkeit von solchen Festzins Verträgen ist der Auszahlungsplan. Er ist vom Beginn her an ein Mindestalter gekoppelt. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn Teile des Vermögens entnommen werden sollen, um damit selbst zu nutzendes Wohneigentum anzuschaffen.
Der Finanzmarkt bietet auch Wertpapiere mit einem Festzins an. Das typische Beispiel dafür sind die Rentenfonds, von denen man über Anlagebanken ebenfalls Anteile erwerden kann. Mit dem damit verbundenen Festzins lassen sich nicht die Renditen erzielen, wie sie zum Beispiels bei einem Aktienfonds möglich wären, aber man geht als Sparer auch bei Weitem nicht so ein hohes Risiko ein. Hier muss man bei der Auswahl der Festzins Wertpapiere aber genauer auf die Noten schauen. Es gibt solche, die eine feste Laufzeit aufweisen, aber auch Varianten, die als so genannte Inhaberpapiere jederzeit gehandelt werden können.
Der bei einer Sparanlage erzielte Festzins muss in Deutschland versteuert werden. Aktuell wird dafür die Abgeltungssteuer zugrunde gelegt, auf die zusätzlich noch ein Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer erhoben wird. Die Abgeltungssteuer auf den Festzins beträgt 25 Prozent. Der auf den erzielten Festzins entfallende Steueranteil wird nach Abzug der Sparerfreibeträge direkt vom Kreditinstitut an das Finanzamt abgeführt. Der Sparer erhält darüber eine Bescheinigung, die im Rahmen der Jahreserklärung zur Einkommenssteuer mit vorgelegt werden muss. Hat der Steuerpflichtige einen persönlichen Steuersatz, der unter 25 Prozent liegt, kann die Abgeltungssteuer auf Antrag auf diesen Prozentsatz reduziert werden. Dadurch ist die Abgeltungssteuer für denjenigen lohnenswert, der einen höheren persönlichen Steuersatz hat.
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| Wenn man eine Geldanlage tätigen möchte, dann kommen heute verschiedene Formen in Betracht. Der Eine kauft sich Immobilien oder beteiligt sich an Investmentfonds, während der Andere ein Tagesgeld oder eine Festgeldanlage bevorzugt. |
| Wer heute eine Geldanlage tätigen möchte, der kommt um einen Vergleich der Konditionen beim Festgeld nicht herum. In einem Festzins Vergleich wird sehr schnell offensichtlich, dass es erhebliche Unterschiede durch die Berücksichtigung mehrerer Aspekte gibt. |
| Der Festgeldzins, der auch kurz als Festzins bezeichnet wird, bestimmt sich aus verschiedenen Kriterien. Dabei kommt es auch darauf an, welche Form der Kapitalanlage gewählt wird. Der Finanzmarkt bietet heute mehrere Produkte... |
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